Kopf an Kopf rennen

«Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen», sagt die Egnacher Landwirtin Adelheid Gsell. Nur ganz knapp ist sie im Finale des berühmten Ceres Award am Sieg für den Titel «Unternehmerin des Jahres» vorbeigezogen. Die Auszeichnung wurde vorgestern Abend in Berlin verliehen.
Gsell hatte sich spontan für den Landwirtschaftspreis angemeldet, sie war damals schon über die Nomination überrascht. Insgesamt waren 33 Finalisten nominiert für elf Kategorien. Wie der Award-Name verrät, geht es um einen Preis in der Landwirtschaft. Ceres als römische Ackerbau-Göttin  und als Schöpfgöttin allen Lebens auf der Erde ist das Leitbild des Preises.
«Das ist ein tolles Gefühl»
«Unter so vielen qualifizierten Leuten so weit zu kommen, ist ein tolles Gefühl», sagt Gsell. Momentan sei sie noch mit ihrer Familie in Berlin und sehe sich mit ihren Liebsten bis Samstag die Stadt an. «Wohin wir gehen, entscheiden wir spontan.» Der Stolz und die Freude darüber, dass sie unter die drei Finalistinnen gekommen ist, sei immer noch gross, sagt sie ein weiteres Mal.
 Ob sie wieder am Wettbewerb mitmachen werde, könne sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. «Das wird sich mit der Zeit zeigen.» In Zukunft möchte Gsell den Fokus noch mehr auf ihr Geschäft legen und darauf, das Unternehmen bekannt zu machen. «Eine genaue Strategie habe ich aber noch nicht», sagt Adelheid Gsell und lacht.
Den Titel «Landwirtin des Jahres» hat sich die Deutsche Linda Kelly geholt. Sie stellt hauptsächlich Produkte aus Lupinen her, wie beispielsweise den Süsslupinenkaffee. Kelly kümmert sich sowohl um den Anbau als auch um die anschliessende Produktion und den Verkauf über ihren Onlineshop.



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